Der Konstruktivismus lässt sich grob – jedenfalls in lernpsychologischer Hinsicht – wie folgt zusammenfassen:

Das menschliche Erleben und das Lernen unterliegen individuellen Konstruktionsprozessen.

Daraus folgt für das Lernen:

  • Wissen wird nicht passiv aufgenommen, sondern vom Lernenden aktiv aufgebaut.
  • Was – und wie gut – jemand lernt ist abhängig von dem Lernenden selbst und seinen Erfahrungen.
  • Lernen ist immer in einen bestimmten situativen Kontext eingebettet (Situiertes Lernen).
  • Lernen ist am effektivsten, wenn die Lernenden ihren Lernprozess weitestgehend selbst steuern können.
Konstruktivismus